Begräbnisstätte Esterwegen

Im Emsland wurden während der Herrschaft des deutschen Faschismus 15 Konzentrations-, Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager errichtet. Nach der Befreiung wurden die Überreste der Lager allmählich vollständig beseitigt. Das Gelände wurde der privaten Nutzung zugeführt bzw. von der Bundeswehr genutzt. Erst am 31. Oktober 2011, nachdem die Bundeswehr abgezogen war, wurde auf dem Gelände des KZ Esterwegen die Gedenkstätte Esterwegen eröffnet.

Bis dahin war der Friedhof Bockhorst/Esterwegen, der heute als Begräbnisstätte Esterwegen bezeichnet wird, der einzige öffentlich zugängliche authentische Ort der Erinnerung an die Emslandlager. Deshalb entwickelte sich seit Mitte der 1960er Jahre die Begräbnisstätte Esterwegen allmählich zu einem Ort des Gedenkens und der Mahnung.

Enthüllung des Denkmals für Carl von Ossietzky

Lage

Lageplan

Der Friedhof liegt an der B401 in der Gemeinde Bockhorst, etwa 6,5 km von der Gedenkstätte Esterwegen entfernt. Ein Klick auf die kleine Karte rechts ruft einen Lageplan mit Routenplaner auf.


(wird fortgesetzt)